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Broussard MH 1521 |
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"Max Holste MH 1521 Broussard" Die Broussard trägt den Spitznamen “französische Beaver”. Mit dieser Bezeichnung soll eine „technische Verwandtschaft“ zu der in großen Stückzahlen gebauten amerikanischen Beaver hergestellt werden. Die STOL-Eigenschaften und der Neun-Zylinder Sternmotor würden diesem Anspruch gerecht werden. Trotzdem wurde die Broussard von ihrem Konstrukteur Max Holste als eigenständiges und charaktervolles Flugzeug entwickelt. Das Doppelleitwerk hebt die Broussard schon im ersten Augenschein vom bekannten „Flugzeugeinerlei“ ab. Ein Blick in den Innenraum lässt ein großzügiges Platzangebot erkennen. Neben Pilot und Co können, je nach Bestuhlung, bis zu vier weitere Personen mitfliegen. Eingesetzt wurde die Broussard vor allem als Aufklärungsflugzeug beim französischen Militär. Nach der Außerdienststellung wurden viele Maschinen in der Landwirtschaft als Sprühflugzeuge eingesetzt. Mit dem weißen „T“ auf der Tragfläche hat es eine besondere Bewandtnis. Wurde in unbekanntem Gelände gelandet, so war es Aufgabe der ersten gelandeten Besatzung, das Flugzeug so abzustellen, dass das Lande-T auf Tragfläche und Rumpf den nachfolgenden Piloten die Landerichtung anzeigt. Angesichts eines fehlenden Windsacks und Signalgartens, z.B. in der Wüste, war dies eine sehr hilfreiche Einrichtung. So konnte auf Funkverkehr, der den Standort verraten hätte, verzichtet werden. Der Spritverbrauch der gezeigten Broussard beträgt je nach Belastung und Reisegeschwindigkeit zwischen 80 und 150 Liter pro Stunde. Fliegt man zu sechst, so kann dies sogar wirtschaftlicher sein als mit manchem kleineren Flugzeug, da mit der höheren Reisegeschwindigkeit und der größeren Reichweite zusätzliche Kosten gespart werden. Aufgrund der STOL-Eigenschaften sind Starts und Landungen auch auf kleineren Flugplätzen möglich. Die Konstruktion als „Taildragger“ (Spornradflugzeuge werden so bezeichnet) mit einem Doppelleitwerk, erfordert in der Startphase eine erhöhte Aufmerksamkeit. Da die Seitenleitwerke nicht im Propellerstrahl liegen, ist die Wirksamkeit des Seitenruders zu Beginn der Startphase etwas eingeschränkt. Mit dem Doppelleitwerk erhält man ein Modell, das sich von der üblichen „Beaver“ und ihren Nachbauten wohltuend abhebt. Spannweite: 13,75m Antrieb: Ein Sternmotor Pratt & Whitney R-985-AN-1 mit 336kW (450hp) (505hp beim gezeigten Flugzeug) History: The Max Holste 1521 was developed from the earlier M.H.152, a 1949 design that the French Army asked for but later abandoned. The M.H. 1521 Broussard was a larger version of the M.H.152, carrying five passengers instead of four. It also had a larger Pratt & Whitney Wasp engine, with double the power of the original. The Max Holste company had hoped to market this aircraft for ambulance service and photographic work, but eight days after the initial civilian order the French Army was asking for its own planes. In military service it was designated the M.H.1521M. Used as a light utility and aerial artillery observation post, the Max Holste company continued to produce the Broussard until 1959. The Broussard, meaning "Bushman," was a strong aircraft with excellent Short Take-Off and Landing (STOL) characteristics. It was supplied to many former French colonies in Africa, and was not retired from French service until the early 1980s. A total of 363 Broussards were completed by Max Holste between 1954 and 1959. Some M.H.1521Ms still fly in European aero clubs in France, and there are a few in the United States and Britain. Nicknames: Unknown Specifications: Engine: One 450-hp Pratt & Whitney R-985-AN-1 Wasp radial piston engine
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